Grundschulaktionstag an der Gemeinschaftsschule

von SC Korb Handball

Handball als Unterrichtsfach

(vh) „Guuuten Mooorgen, Handballer, alle miteinander.“ – So viel Zeit muss sein, auch für die Handballer, die ebenfalls einen Guten-Morgen-Chor ansetzen und die Zweitklässler ihrerseits begrüßen. Das etwas sperrige Wort zum Anlass heißt „Gemeinschaftsaktionstag“, wohinter sich die jährliche Veranstaltung der Handballverbände Württemberg, Baden und Südbaden, baden-württembergischer Grundschulen und Handballvereine verbirgt. Vertreten im vorliegenden Fall durch die Gemeinschaftsschule Korb und die Handballabteilung des SC Korb.

An die 80 Mädchen und Buben sind an diesem Vormittag am 5. Dezember ganz bei der Sache. Aufgeteilt in drei Gruppen, die jeweils zwei Schulstunden lang an sechs Stationen in der Urban-Turnhalle spielerisch an den Handballsport herangeführt werden. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen von Sportlehrerin Karola Scheibe und seitens des SC Korb von Anja Zerrer, Ina Reinhardt, Pit Fröhlich, Tim Leinhos und Nick Fröhlich.

So an die zehn Mal, schätzt Anja Zerrer, hat sich die Schule beim Handballverband als Teilnehmer gemeldet und ebenso oft haben die Handballer des SC die Betreuung übernommen. Vorgegeben sind die Aufgaben an den einzelnen Stationen vom Deutschen Handballbund, allerdings sind die Betreuer so frei, die eine oder andere Vorgabe auch mal wegzulassen. Dann vor allem, wenn die Erfahrung zeigt, dass die teilnehmenden Kinder durch eine Aufgabe überfordert werden.

Bewährt haben sich die sechs Stationen, die jetzt am Dienstag aufgebaut und -nach der Aufwärmrunde mit Nick Fröhlich - absolviert wurden: Auf einer Bank balancieren und dabei mit einem kleinen Ball einen Luftballon hochhalten; rücklings auf der nächstens Bank auf einem rutschigen Tuch von einem Ende zum anderen robben und dabei in jeder Hand eine Flasche hochhalten; einen Ball durch den Slalomparcours prellen und dann mit einem Wurf an die Wand abschließen; Medizinbälle, die auf einem Kasten zu Weihnachtsmännern drapiert wurden, mit dem Handball treffen; mit dem Handball den Korb treffen, in dem verkehrt herum ein Regenschirm steckt und schließlich ein satter Wurf auf den Kasten. Nicht zu vergessen das Mannschaftsspiel, das am Ende der Einheiten steht.

Allessamt sind’s Übungen, wie sie im Trainings-Programm für die Handball-Minis stehen. Ein kleiner Vorteil für die Schülerinnen und Schüler, die jetzt schon aktiv beim Korber Handball-Nachwuchs mitmischen. – Und das sind einige. Wobei die Erfahrung zeigt, dass sich die Mini-Organisatoren wie Anja Zerrer und Ina Reinhardt nach solch einem Grundschulaktionstag durchaus über weiteren Zulauf freuen können. Um die zehn Kindern, schätzt Anja Zerrer, haben es im vergangenen Jahr verschmeckt und sind im Anschluss an den Aktionstag zum SC gestoßen.

Fotos: Veit Hoffmann

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