Fotobox 2017

Turnier Pflugfelden 15.-16.07.2017

Turnier-Time Pflugfelden

Am Wochenende15. Und 16. Juli war der SC Korb mit mehreren Mannschaften beim Turnier in Pflugfelden (Ludwigsburg) vertreten.

Am Samstag griffen zunächst die Aktiven sowie die A-Jugend ins Turniergeschehen ein, wobei die A-Jugend aufgrund zu wenig gemeldeter Mannschaften freiwillig-unfreiwillig am Turnier der aktiven Männer teilgenommen hat.
Vor diesem Hintergrund hat sich die A-Jugend, verstärkt durch Philipp Übelhör am Kreis und Trainer Adrian Müller im Rückraum, prächtig geschlagen. Erst im Finale mussten sich unsere Jungs dem SKV Oberstenfeld (Württembergliga) geschlagen geben und erkämpften und erspielten sich einen hervorragenden zweiten Platz.

Gut geschlagen hat sich auch die neu formierte zweite Mannschaft, die das Turnier zur Abstimmung für die kommende Saison nutzen konnte.

Am Sonntag dann haben unsere Jugendmannschaften das runde Leder in die Hand genommen. Mit unserer weiblichen D-Jugend, unserer männlichen D-Jugend, der weiblichen und der männlichen C-Jugend waren vier Mannschaften des SC Korb aktiv. Alle Mannschaften waren mit Elan und Eifer am Start und haben das Turnier auch als erste Trainingseinheit genutzt. Im Vordergrund für alle standen aber sicherlich das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß am Handball.

Fotos: Carsten Fischer

Saisonabschluss 29.04.2017
Hüttenfescht 25.02.2017

Zehn Jahre Hüttenfest: Es kann sich immer noch sehen und feiern lassen.

Korb, Seeplatz. Im Februar 2017. Morgens so um die neune. Die Temperaturen taumeln immer noch um den gefrierenden Punkt. Prima Wetterchen, ums Bier kalt zu stellen. Stählerne Bläue am Himmel verspricht einen prächtigen Tag. Passendes Wetter also auch, um Hüttenfest zu feiern. Gegen später dann – erst will die Örtlichkeit mal eingerichtet werden.

Und deshalb trifft man und frau sich an diesem Samstag. An dem’s mit Sicherheit auch anderes hätte zu tun gegeben. Das aber hintan stehen muss, wenn die Handballabteilung des SC Korb ruft. Zur mannigfachen Vorbereitung, ohne die es sich nicht festen lässt. Hütte aufbauen – einmal spiegelverkehrt, einmal in echt. Rondell errichten – jeder Handgriff sitzt. Ein zukünftiger Trainer präpariert die Cola-Dose für die abendliche Beschallung. Von hier aus hast du den besten Sound.

Im Gras stehen die Requisiten, die es für so ein Hüttenfest braucht: Schlitten, Ruten, Kohleeimer. Und daneben ein Grädda voller Schnapsflaschen. „Letztes Jahr“, schüttelt sich eine Augenzeugin vor Grauen, „haben die Himbeerschnaps-Schorle getrunken“.

Zurück dort, wo jetzt schon das Gerippe fürs runde Ausschankzelt steht. Der Aufbau ist Ehrensache für die Älteren unter den Senioren. Auch aus erzieherischen Gründen: „I zeig d’r wie ’s Schaffa gohd.“ Wobei der Kamerad daneben das Ganze nicht überbewertet sehen will. „Schwer im Einsatz? Des isch doch Schbielerei.“

Nicht ganz so spielerisch geht’s zugegebenermaßen bei den aktiven Männern und den Jungsenioren zu. Der erste Hütten-Aufbau-Versuch überrascht nicht nur mit einer Tür linksseits, wo sie im letzten Jahr doch rechts öffnete. Auch die Dachplatten schließen nicht gerade bündig. „Zom Glück isch’s drogga heid.“ In der Tat, bei Regen oder ähnlichen Schweinereien wär’s ziemlich feucht in der Hütte.

„Das ist ein Karin-Problem“, erkennt der Finanz-Fachmann Disziplin-übergreifend, dass hier die Orga-Queen der Abteilung gefordert ist. „Ein klarer Fall von Wegdekorieren.“ Dekoriert wird dann in der Tat, aber nicht weg. Weil die Männer den Fehler im Aufbausystem überzeugend erkannt, analysiert, diskutiert und letztlich auch bereinigt haben. Wobei Zeit auch für so was wie Gebrauchsmodekunde blieb. „Du hast da einen Riss in der Hose.“ „Des isch a Schaffhos‘. Des kennsch du nedd.“

Und die Tür übrigens versperrt das Loch immer noch links. Was erstens einen direkten Zugang zum Geschirrmobil gestattet und zweitens den Schluss nahelegt, dass es sich nicht um die Hütte vom vergangenen Jahr handelt.

Was sich gut trifft am Hüttenfest: Es findet immer faschingsamstags statt, jedes Jahr also an einer anderen Stelle im Kalender. Und damit bleibt eher Ausnahme, was heuer zufällige Tatsache war. Der Geburtstag zweier bedeutender Abteilungsmitglieder nämlich, der an den beiden Tagen vor dem Aufbau gefeiert wurde. Oder auch in den Nächten. Beide Festochsen waren dennoch pünktlich zugegen, was von einer bewundernswerten Disziplin zeugt. Auch einer der Gäste hatte seinen Wecker (fast) erfolgreich auf Hüttenfest-Zeit gestellt. Wohlwissend um seine eigene Bedeutung. „Es war ja klar, dass es ohne mich nicht geht“, versicherte er mehrfach. (Versichern ist übrigens sein Geschäft.)

Pünktlich wurde der Aufbau in der Begleitung munter-geistreicher Worte beendet, gar prachtvoll war das Bild, das die Hüttenfest-Stätte darob bot. Sogar mit Teppichboden war er ausgelegt, der Seeplatz. Die Berichtenswürdigkeiten, Ereignisse und Heiterkeiten der Nachmittags-, Abend- und Nachtschichtler werden wir angelegentlich künftiger Hüttenfeste wiedergeben.

Fotos: Veit und Heike – Text: Veit

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